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Lee Young Sick 09.09. - 14.10.2011 Pink Periode Malerei

 

 

 

Lee Young-Sik

Ich male, also bin ich                        

Der Maler Anselm Kiefer sagte einmal, daß jede Pflanze mit einem Stern verbunden sei und er glaubt, dass es auch für jeden Menschen eine Verbindung zu einem Stern gibt. Er erzählte auch, dass er eine besondere Beziehung zu Neapel hatte. An einem Silvesterabend in Neapel hat er ein Schauspiel des Feuerwerks gesehen. Er sagte, im Spanischen Viertel in Neapel, dem ärmsten Viertel, hat es am meisten geknallt. Was wollte er damit sagen? Wenn man arm ist, träumt man mehr? Ist dieses Feuerwerk vielleicht eine Fackel der Einsamkeit?

Warum malt man? Das ist eine interessante Frage. Mindestens weiß ich eins. Bilder zu malen ist eine Sisyphosarbeit. Sisyphos, der hartnäckige Arbeiter. Sein Fluch steht im 11.Gesang Odyssee von Homer. Seine Strafe lautet, einen Felsblock einen steilen Hang hinaufzurollen. Kurz bevor er das Ende des Hangs erreichte, entglitt ihm der Stein, und er muss wieder von vorne anfangen.

Ob Bilder wirklich den Menschen Trost und Heilung spenden können, kann ich leider nicht bejahen. Aber ich glaube an die Macht der Bilder.

Ich bin ein Enthusiast von Francis Bacon und Walton Ford. Francis Bacon war der Maler des aufgerissenen Fleisches und der zerfetzten Körper. Seine Bilder hat er fast in vergoldete Rahmen gehängt, z.B. Halle Nr. 26 im Londoner Tate Briten. Die Intensität und Radikalität seiner Bilder mit bizarren, komischen, brutalen Details führten mich zum lebensentscheidenden Schock.–Die Ästhetik des Schreckens. Die Bilder von dem Maler Walton Ford auch, z.B. seine Ausstellung 2010 im Berliner Hamburger Bahnhof. Seine überwiegend grossformatigen Werke von Vögeln, Vierbeinen, Reptillien und anderen Tieren mit gesellschaftlichen Gleichnissen und schwarzen Satiren, die von dem amerikanischen Ornithologen und Tierzeichner John James Audubon inspiriert wurden. Seine Passion zum malen und seine technische Perfektion ist mir überwältigend.

Nach dem zweiten Studium für Kommunikationsdesign habe ich versucht, wieder tüchtig Bilder zu malen. Ich kann mein Thema mit gegenständlicher Malerei besser ausdrücken als mit ungegenständlicher Malerei.

Mein Atelier befindet sich in der 3. Etage einer ehemaligen Berliner Kindl Brauerei, mit einem geizigen Seitenfenster und einem ziemlich veralteten Polstersessel. Engen Eisentreppen nach oben. Der Weg zu meinem Atelier führt durch eine lebensfröhliche heitere Strasse im Berliner Neukölln. Ich nenne mein Atelier das Reich des Betrachters. Ein Maler bedeutet mir Akteur, Beobachter, Täter, Opfer und gleichzeitig Zuschauer in einem.

Draußen vor meinem Atelier lebt man wie auf der Insel Lotophagen. Die Leute genießen das Leben unter dem berauschenden Einfluss der Lotusfrüchte. Wenn man Lotus isst, vergisst man seine Verzweiflung, sein Scheitern und sein Lebensziel. Deshalb definierte der Verleger Michel Krüger, dass wir in einer Kitschepoche leben, weil wir seit 65Jahren in Friedenszeiten leben. Er meinte, dass in langen Friedenszeiten die Probleme ganz klein geworden sind, nämlich Überlebenskampf oder Lebendorganisationsprobleme. Diese Entlastung werde gefüllt durch Kitsch. Ist Glücksgefühl zum Leben wirklich kitschig?

Seit September 2009 arbeite ich gerade an zwei Geschichten. Zunächst: 10 Bilder behandeln das gleiche Thema. Das Vakuum und die Leere des Daseins. Auf den großformatigen Bildern existiert eine Protagonistin stehend, sitzend, schweigend, ahnungslos hoffend. Die Bilder mit den schweigend verharrenden Figuren in Mitten des Augenblicks. Die Gesten der Unschuld. Das Verbindung zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos, Augenblick und Ewigkeit wollte ich beschreiben. Ich wollte dokumentarische Stimmung des Augenblicks verleihen, aber gleichzeitig eine malerische Präsenz. Und 3 andere Bilder: Eine Chronik eines Requiems der Tiere. Diese Motive wurden von Walton Ford inspiriert.

Wenn ich anfange zu malen, dann wird die Unsichtbare sichtbar. Figuren verwandeln sich, ich freue mich und warte auf die Metamorphosen der Inspiration und Botschaft. Ein Maler muss hohe Qualität liefern und für Fehler gibt es keine Entschuldigung in der Kunst. Hier ist nur die Perfektion das höchst Gut. Das ist das Schicksal und der Glanz der Kunst. Letztendlich geht es bei Kunst nur um den Kern, um Arbeit und Konzentration. Nach Anselm Kiefer ist jedes Bild mit einer Seele verbunden!

Ich will weiter malen. Ja, ich male, also bin ich.

Künstlerisches Schaffen

2002-2006: Studium an der Freie Akademie für Kunst Berlin Malerei und Projektstudium Februar
2006 Studium Abschluss mit Diplom Seit Mai 2006 Privat-Betreuung bei Professor Arno Rink (Freie Malerei) Im Atelier Baumwollspinnerei in Leipzig
Seit Oktober 2006 zweites Studium an der Berliner Technische Kunsthochschule(BTK) Kommunikationsdesign.
( Visual & Motion)Motion Design, Studiumabschluss mit Bachelor of Art

2000 Einzelausstellung in der Aula der Freien Waldorfschule, Leipzig 2000 Einzelausstellung im Diakonischen
Krankenhaus, Leipzig

2004 Gruppenausstellung in der Casting Agentur, Berlin

2005 Einzelausstellung in der Wallywood Gallery, Berlin
2005 Humbolt Universität kleine Galerie-Spannende Kraft-

2006 Gruppenausstellung in der Alte Molkerei, Berlin
2006 Gruppenausstellung in der Galerie Baumwollspinnerei Am Tag der offnen Tür

2007 Einzelausstellung in Artpub(Mitte) Berlin
2007 Gruppenausstellung in Kulturhaus(Weißensee) Berlin

2008 Rechtanwaltkanzlei gruppenausstellung Berlin (Mitte)
2008 Gruppenausstellung in Kindl Brauerei Kunst im Turm Berlin(Neukölln)
2008 Gruppen Ausstellung in Kindl Brauerei Kunst imTurm Berlin(Neukölln)

2009 Ausstellung mit Stephan Isermann „ Einblick 2 „ in Kindl Braurei Berlin(Neukölln)
2009 Frülingsaustellung in Kindl Brauerei Kunst im Turm (Neukölln)
2009 „Hug me Heimlich“ Pararellausstellung zu Art cologne in Köln.
2009 Gruppenausstellung in „Pilotenkueche“ in Baumwollspinnerei (Leipzig)

2009 Beteiligung der Kunstmesse „Artfair“ in Kindl Brauerei(Neukölln)
2010 Gruppenausstellung „ 48 Stunde Neukölln“ in Coaching culture Gallery Kindl Brauerei (Neukölln)
2010 Gruppenausstellung in Mecure Hotel Airport Tempelhof in Berlin-neukölln

2011 Einzelausstellung in Katz &bach Galerie. Kreuzberg “Pink Periode“
2011 Letzte Gruppenausstelung in Kindl Brauerei(Neukölln) Michaela Helfrich Gallery

2012 Eventgruppenausstellung in Berliner Philharmoniker
2012 Gruppenausstellung Michaela Helfrich Gallery “Change“ (Neukölln)
2012 Gruppenausstellung“ Zeitzeugen- Contemporary Witness“ Galerie Zeitzone
2012 Einzelausstellung „Betrachten der Fauna“ Katz & Bach Galerie. 2013 Ausstellung mit Jens Hunger in
2012 Schwerin Urban Animalus Kunst Wasser Werk e. V

2013 Gruppenausstellung in Kunsthalle Platoon „Urban Art Clash.“
2013 Artweek Kunstmesse Berlin am Postbahnhof Bagl Art

http://leeyoungsik-art.com/html/werdegang.html

Gruppenausstellung 14 Künstler „Stadtmomente“ 08.07. - 02.09.2011

Brigitte Eulgem Malerei
Cornelius Perino Objekte
Dorothea Sudrow Fotografie
Falk Richwien Malerei
Gerald Gutsche Malerei
Jenny Löbert Malerei Kollagen
Jürgen Feneberg Malerei
Jürgen Zumbrunnen Malerei
Mazze Nezz Zeichnung/Malerei
Stephanie Nückel Malerei/Fotografie
Stephanie Kulbach Fotografie
Victor Landetta Malerei
VISUMAN Digitale Malerei
LEE Young-Sik Malerei

Gruppe Stadtmomente 08.07. - 04.09.2011

Brigitte Eulgem Malerei
Brigitte Eulgems Tochter Öl auf Lwd 80 x 60 cm Tochter 2010 Öl auf Leinwand 80 x 60 cm

Cornelius Perino Objekte
08.07.2011Bilder Gruppe (46) “Worm inside” 1990
Velourteppich, Acrylfarbe, Islandmoor, Plastik
Metall, Holz

Dorothea Sudrow ‘Fotografie  2011
Dorothea's 06.06.2011 003

Falk Richwien
3_Falk_R
Jürgen Zumbrunnen Portrait 2004
Öl auf Lwd
60 x 40 cm

Gerald Gutsche ✝ Malerei
hr b aus s in l„Herr B. (aus S.in L.) fickt seinen Schatten“ 2002
Acryl auf Leinwand

Jenny Löbert Malerei
Jenny Löbert 2011 Gruppe Devoter Lecksklave“ 2011
Mischtechnik auf MDF
60 cm x 50cm

Jürgen Feneberg Malerei
08.07.2011Bilder Gruppe (31) ‚Mikado Cube M’ 2011 Öl auf Hartfaserwürfel – 30 x 30 x 30 cm links,
Fischfrau 2011 Öl auf Lwd, 55 x 55 cm, oben rechts
MIKADO-KUGEL 2010 Small Mikado Circle Öl auf Leinwand – unten
50 cm Durchmesser

Jürgen Zumbrunnen
JZ 2011 2009 ‘F.Richwien’
Öl auf Leinwand
1
70 x130 cm

Stefanie Nückel Fotografie 2011
Stefanie Nückel 2011

Stephanie Kulbach Fotografie
08.07.2011Bilder Gruppe (12) Freundinnentreffen 2011

Victor Landetta
Victor Landetta INDSPACE ‘INDSPACE’ 2011
Acryl auf Leinwand 60 x 140 cm

VISUMAN Malerei
Visuman Visumänner+Frauen

LEE YOUNG- SIK  Malerei
Lee Young Sik Interview mit Fauna 2010
Acryl auf Leinwand (2) 200 cm x 200 cm

MazzeNezZ Zeichnung/Malerei
2011_U-Bahn-Bauer_acryl ohne Preisansage