Alain Le Cozannet Malerei

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Saïgon 1968 Oil on canvas 130 x 195

Die Gemälde und Zeichnungen des französischen Expressionisten Alain Le Cozannet werden in der Katz&Bach Galerie in Berlin ausgestellt und somit zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein.

Die Techniken, die Alain Le Cozannet für seine Werke verwendet, sind vielfältig:

Kunstharz unter Plexiglas, Öl auf maroufliertem Papier, Tinte auf Pauspapier oder auf Karton …

aus allem spriesst, manchmal nur durch einzelne rohe Züge, innere Bewegung des Künstlers.

Leiden, Konflikte, Begegnungen mit dem Erhabenen scheinen (uns) greifbar zu werden.

„Hinter der unverkennbaren Geschwindigkeit des Zuges, welche Basquiat erinnert, die Trivialität einer instinktiven und unmittelbaren Gestik, druckt Le Cozannet eine ganze Welt ab, seine innere Welt, seine persönliche Mythologie, die sich aus der der Menschheit nährt. Eine Welt aus Leidenschaften, von Leid und Gefühl geprägt.“
Virginie Chabierge (Professorin für Bildende Kunst)

Psychoanalytiker, Hautarzt und Professor an der medizinischen Fakultät von Marseille, ist Alain Le Cozannet 2010 nach einem Hirnschlag Vollzeitkünstler geworden. Seitdem malt er mit der behinderten linken Hand und unterstreicht dadurch den Belang des schöpferischen Gedankens und der Bewegung, die ihn ausdrückt. Die linke Hand, wie jede andere Minderheit, hat einen schlechten Ruf – und will, nach Le Cozannet, eine Menge sagen, um ihre Freiheit  zu erobern.