CONRAD ARTWORX Malerei

Zu meiner Person

geboren 1968 in Berlin (West)
1986-1990       
Studium der Kunstgeschichte, TU Berlin
Sänger und Songwriter der Berliner Post-Punk Band „The Cage“
Erste Ausstellungen in Musik-Cafes und Fortbildungen
1990-1998         Studium der Politologie, FU Berlin (Vordiplom/Bachelor
Weitere Ausstellungen (z.B. Galerie Galeere 222/Prenzlauer Berg,
Tacheles-Kooperationen, Cafe Aufsturz/Mitte)
Studienabbruch zu Gunsten der Malerei
seit 2000            tätig als freischaffender Künstler in Berlin,
mit diversen Ausstellungen in Galerien, Kunst-Cafés und Kulturkooperationen/ Auswahl:
Galerie Niebuhr/Mitte (2014), Milchmeergalerie/Wedding (2013+2014) ,Alte Münze/Mitte (2013), Philharmonie                                  Berlin/Schöneberg (2012), Blisse 14/Wilmersdorf (2011), Martinski Fine Arts/Kreuzberg (2011, 2009), Rathaus
Schöneberg (2010), Schoeler Schlösschen / Stiftung Denkmalschutz/Wilmersdorf (2010), Kulturfabrik Moabit  (2009),                                Westerweiterung / Friedrich-Ebert Stiftung (2008)/Mitte, Open-Air Gallery (2008+2011)/Friedrichshain-Kreuzberg,
Kolonie Wedding, Ballsaal Glaskasten/Wedding

Zu meiner Malerei:

Meine Arbeiten beschäftigen sich im Grundsatz mit emotionaler Ambivalenz und dem „komplexen Universum“ menschlichen Daseins – jenseits der Kategorien von „Gut und Böse“. Sie pendeln bipolar zwischen den leuchtenden Farben des Tages und der dunklen Faszination der Nacht (symbolisiert u.a. durch die wiederkehrenden Formen von Sonne und Mond). In meinen Bildern werden „Grenzzustände“ im Spannungsfeld von Melancholie und Hoffnung, Schönheit und Schmerz, Liebe und Wut thematisiert, verbunden mit Mehrdeutigkeiten in der Aussage. Meine Ikonen beleuchten den Nimbus des „Charismatischen Außenseiters“. Religiöse Thematiken werden provokant interpretiert und kritisch (jedoch nicht blasphemisch) hinterfragt. Undogmatisch, interkulturell und überkonfessionell!

In Zeiten religiöser Intoleranz wollen sie den Betrachter sowohl unterhalten, als auch zum Nachdenken anregen. Düstere Motive korrespondieren dabei mit naiven Formelementen, werden untermalt von intensiver Farbkraft und erzeugen dadurch eine energetische Aura. Aufgrund meiner musikalischen Vergangenheit und der Prägungen durch die West-Berliner New Wave-Scene, spielt Musik für meine Malerei eine wichtige Rolle. Die Energie der Bilder will den Zuschauer auf einer unmittelbaren Ebene ansprechen und in ihrer tief verwurzelten Symbolkraft verborgene Gefühlsebenen anregen. Ähnlich wie gute Musik dies beim Hörer vermag.

Ich arbeite überwiegend auf Acrylbasis. Oft kombiniert mit Mischtechniken, Collage- und Reliefelementen, Blattgold, Metallnieten, Öl und Strukturpasten. Häufig auf massiven Holzplatten, die den ikonenhaften Charakter meiner Arbeiten unterstreichen – oder auf Leinwand. Mein malerisches Werk umfasst zurzeit etwa 200 figurative Arbeiten. Des Weiteren zahlreiche Collagen, plastische Arbeiten, Zeichnungen und kleinere Skulpturen.

Conrad Artworx, 2014